Sonntag, 28. August 2016

Wikingerfrühstück mit marinierten Pilzen

Hallo Ihr Lieben,

einen Bericht von meinem Urlaub habe ich noch ;)

An meinem Geburtstag war ein Wikingertag angesetzt - angefangen hat das Ganze mit einem tollen Wikingerfrühstück. Das wird jeden Sonntag in der Wikingerschenke in Busdorf angeboten. Von unserem Campingplatz aus konnte man dort mit einem tollen Spaziergang am Deich entlang hinlaufen:


Die Wickingerschänke ist auch von außen hübsch anzusehen:



Doch innen ist es noch schöner - besonders mit dem ultraleckeren Sonntagsbrunch:


Es gibt hausgemachtes Holzofenbrot und Käseleckereien aus dem Umland:


Verschiedene hausgemachte Marmeladen und die rote Grütze ist eher ein Beerentraum:


Sowie hausgemachte Wurst und Schinken, mariniertes Gemüse mit Honig, die sagenumwobenen marinierten Pilze und vieles mehr:


Das war alles wirklich unwahrscheinlich gut, so lecker, dass ich glaube, dass ich noch nie ein besseres Frühstück hatte ;)

Das habe ich auch dem Koch gesagt und ihn nach dem Rezept für die Pilze gefragt - da meinte er:

Ja weiß du, das is nich schwer, ne. Da nimms du ne Pfanne, schmeißt da die Pilze rein, brätst die schöne an, gibst frische Kräuter dazu, n Spritzer Essig, n büschn Honig, lässt die über Nacht marinieren und gut is.

Toll, oder?

Hier nochmal zum Mitschreiben - ich hab das nämlich gerade ausprobiert:

Marinierte Pilze


Zutaten

500g kleine oder halbierte Pilze
etwas Öl, hoch erhitzbar
1/2 Zwiebel, gewürfelt
1 Hand voll kleingeschnittene Kräuter, wie Rosmarin, Petersilie und Thymian
2 El Rotweinessig
1 Tl Honig
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Pilze schön anbraten, Zwiebel und Kräuter zugeben, 2min mitbraten, mit Essig ablöschen, Honig unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen, in eine verschließbare Dose geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren. Mhhmhmhmhhhh.


Später waren wir dann noch im Wikingermuseum:


Und in einem Reenactment-Dorf:


Mit tollen Lehmhütten:


Und einem schönen Wikingerboot-Nachbau:


Außerdem halten sie dort alte Tierrassen:


Insgesamt war es wirklich ein toller Urlaub!

Was habt ihr im Sommer gemacht?

Wenn ihr leckere Rezepte habt - verlinkt euch gerne bei meiner Spätsommerküchen-Rezepte-Blog-Party!

Eure Rike
von AllerWeltsKüche

P.S. Mehr Inspiration findet ihr bei Gusta und dem Samstagsplausch!

Samstag, 20. August 2016

Die große Fisch-Tour

Hey, hey,

ich war im Sommerurlaub an der Ostsee - quasi kurz vor der dänischen Grenze!
Wir hatten richtig gutes Wetter - besonders wenn man bedenkt, dass Regen angesagt war. Da ich in der Zeit dort Geburtstag hatte, hat mein Freund eine Fisch-Tour geplant, weil ich es mir schon lange mal gewünscht habe, richtig fangfrischen Fisch zu essen.
Ist auch wirklich kein Vergleich - der Fisch dort oben ist so richtig lecker!

Angefangen hat die Tour mit Matjes nach Hausfrauenart im Odins. Das ist ein Restaurant direkt beim Campingplatz gewesen:


Wir sind direkt an der Schlei gesessen und das Essen war wirklich sehr gut. Nur die Portion Bratkartoffeln die man hier im Bild sieht, sollte für zwei Personen reichen - und das war dann doch ein bisschen wenig, nach der weiten Zugfahrt.


 Am nächsten morgen gab es leckere Fischbrötchen im Fischhuus:


Es steht in Schleswig am Hafen, quasi direkt gegenüber von unserem Campingsplatz:


Mein Freund hatte mir von diesen Fischfrikadellen schon lange vorgeschwärmt. Die werden extra warm gemacht und dann frisch auf Brötchen mit hausgemachter Remoulade serviert. Mhhhhh.


Weil es so gut war und wir vom letzten Abend noch ein kleines Loch im Magen hatten, gab es dann gleich die zweite Runde. Diesmal hatte ich ein Brötchen mit hausgeräuchertem Lachs und Eike hatte ein Krabbenbrötchen. Beides oberlecker und richtig frisch:



Am nächsten Tag gab es mein persönliches Highlight! Wir waren in Eckernförde und haben einen tollen Strandspaziergang gemacht. Zuerst mussten wir uns aber für den Weg stärken - im Fischdeel:


Habt ihr schonmal so leckeren Fisch gesehen?


Er hatte wirklich keine einzige Gräte - und der Tomatensugo und das Petersilienpesto passten ebenso ausgezeichnet dazu wie die Rosmarinkartoffeln. Außerdem war das gesamte Restaurant-Team richtig nett:


Es gab gebratenes Lachs, Dorsch und Schollenfilet auf gegrilltem Gemüse:


 Danach gab es wie gesagt einen schönen Strandspaziergang. Und beim Rückweg hat es uns ins "Treibgut" verschlagen - eine richtig schöne kleine Gaststätte. Dort haben wir Vielanker Fassbrause getrunken. Ich mag die Sorte "Orginal" am liebsten ;)


Am nächsten Tag waren wir in Flensburg. Da hat es uns nicht ganz so gut gefallen. Es gab keinen richtigen Strand und das Örtchen ist auch irgendwie etwas verschlafen. Dort haben wir uns den Fördekieker ausgesucht, weil man da immerhin eine schöne Aussicht hatte:


Zum Frühstück gab es dort dänische Fischburger - das beinhaltet Fischfrikadellen die mit Ketchup, Senf, Röstzwiebeln und Essiggurken belegt werden:


Da es uns aber nicht so gut gefallen hat, waren wir zum frühen Abendessen wieder in Schleswig - wieder im Fischhuus. Wir haben uns in den kleinen Imbiss richtig verliebt. Dort gab es für mich Krabben mit Bratkartoffeln:


Und für meinen Freund hausgeräucherten Aal, Makrele und Lachs:


 An unserem letzten Tag waren wir im Holm. Das ist das alte Fischerviertel in Schleswig:


Die Häuschen dort sind total liebevoll gepflegt und überall wachsen Rosen:


Dort waren wir in der Schleimöve. Ein süßes kleines Lokal, in dem laut Aussage der Besitzerin ALLES zu empfehlen ist:


Mein Freund hatte dort den Heringstopf, der wirklich ausgesprochen lecker war:


Und ich hatte eine Forelle nach Bäuerinnen Art. Ohhhhhh, fangfrische Forelle, ein Gedicht, meine Lieben, ein Gedicht! So eine leckere Forelle hat zuletzt mein Großvater für mich gemacht - und das ist schon ein halbes Leben her:


Wir haben uns dann jetzt "Kapitänsfrühstück" gemacht. Das sind Krabben, Bratkartoffeln und Spiegelei:


Doch die Krabben schmeckten leicht wässrig und hatten einfach null Aroma. Ich vermisse die See!

Was jedoch richtig gut geworden ist, sind:

Norddeutsche Bratkartoffeln

Zutaten

1kg Kartoffeln, am Vortag gekocht
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer

Man braucht nicht viel - aber es ist so lecker:

Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. In einer Gusseiserenen Pfanne Bratöl erhitzen. Die Kartoffeln darin in zwei Portionen ausbraten, bis sie schön knusprig sind, Zwiebeln dazugeben und kurz mitbraten. Wenn es lecker duftet, mit Salz und Pfeffer würzen. Beide Portionen nocheinmal zusammen durch die Pfanne schwenken. Auf Teller verteilen, Salz und Pfeffer darüber mahlen und heiß servieren!

Zum Samstagsplausch geht es hier lang!
Wenn ihr noch leckere Rezepte habt - verlinkt eucht doch bei meiner Spätsommerküchen-Blog-Party. Ich freue mich über eure Ideen! Weitere Rezepte gibt es bei Gusta!

Eure Rike




Dienstag, 16. August 2016

Leckers aus der Spätsommerküche

Dienstag, 9. August 2016

Camping Spezial: Grillen

Hallo Ihr Lieben,

ich bin zurück aus dem Urlaub und kann mir endlich wieder am eigenen Herd was kochen ;)

Doch es war wirklich schön - demnächst zeige ich euch meine Fisch-Tour!

Eigentlich war die ganze Woche Regen angesagt - doch wir hatten erstaunlich gutes Wetter, sodass wir zwei Mal gegrillt haben - wer hätte das gedacht?

Grillen auf dem Campingplatz als Backpacker (also ohne Auto) ist ja immer so eine Sache - wir konnten nicht allen Pipapo mitschleppen und dort kaufen ist ja auch doof, weil man die Reste entweder wegschmeißt, verschenkt oder mitschleppen muss. Wir haben uns dazu entschieden, einfach etwas abgespeckt zu grillen:


Für die gegrillten, gefüllten Pilze nehmen wir sonst z.B. einen Frischkäse und würzen ihn selbst und rühren noch die klein geschnittenen Pilzstiele und Zwiebeln und Knoblauch mit rein - im Urlaub haben wir einfach einen Pilz-Frischkäse genommen. Ehrlich gesagt werden die Pilze auf dem Kugelgrill (mit geschlossenem Deckel) einen Tacken besser und brauchen auch nicht so lange - aber das hat die Aussicht auf die Schlei wieder wett gemacht ;)

Gegrillte Pilze mit Halloumi 



8 große Pilze ohne Stiele
1 Becher Pilzfrischkäse

1 Packung Halloumi
1 Packung Kräuterbutterbaguette

Die Pilze mit dem Frischkäse füllen, den Halloumi quer in zwei große flache Scheiben zerteilen und das Baguette auspacken. Schön auf den Grill legen und 5-20 min grillen.

Super unkompliziert, oder?


Ich hätte das ja nicht gedacht, aber zuhause auf dem Kugelgrill gehen diese Sachen total schnell - auf dem Campinggrill hatten wir einfach keine gescheite Hitze - und die Pilze (die man ja nicht wenden kann) waren von oben auch nur lauwarm.  Im Kugelgrill werden die rund rum gebräunt.

Wir hatten extra so doppelseitige Alufolie gekauft, die innen mit Backpapier beschichtet ist - die ist so stabil, dass wir davon gegessen haben (wir hatten nur Schüsseln dabei, weil wir nicht damit gerechnet haben, dass wir im "Regen" grillen können und hatten vergessen Pappteller zu kaufen *gg*) - man kann auf der Alu-Backpapier-Folie sogar mit scharfen Messern schneiden! Aber zum Grillen ist sie nur geeignet wenn man richtig Hitze hat. Auf dem Campingplatzgrill war das leider nicht der Fall...

So blieb aber genug Zeit, noch einen Salat zu machen:

Gemischter Avocado-Salat


1 Avokado, gewürfelt
10 Cherrytomaten
8 Blätter Salat, zerpflückt
2 Spitzpaprika, in Stücken
1 Gartengurke, in halben Scheiben

50ml Sylter Salatsoße

Alles vermischen und *mhmhmhmhhhh* leckerer Salat!

Danach noch schön an die Schlei setzen:


Wenn man so eine fantastische Aussicht hat, ist doch der ganze Urlaub eine Wucht! Das da drüben ist übrigens Schleswig - dort waren die Wickingertage, die wir besucht haben. Man konnte da sogar mit der Fähre hinfahen - nur nicht an den Tagen, an denen wir fahren wollten - also haben wir manchmal den Bus genommen und sind zwei mal gelaufen. Ist ja auch wirklich eine schöne Strecke rund um den See...


Falls ihr noch tolle Rezepte habt (gerne auch für Salate, Marinaden, Dips, Soßen oder Stockbrot...) verlinkt euch doch bei meiner Grill-Blogger-Party. Und wenn ihr tolle Anregungen zum Kochen sucht - schaut mal bei Gusta vorbei. Weitere frische Ideen gibt es bei Dienstagsdinge.

Alles Liebe,
Eure Rike

Dienstag, 19. Juli 2016

Tomaten-Feta-Päckchen vom Grill

Hallöchen Ihr Lieben,

bei mir ist es immernoch mau mit dem Grillen - bei euch anscheinend auch ;)

Ich hab die Linkparty jetzt mal bis mitte August verlängert - vielleicht fällt dem einen oder anderen ja noch was leckeres ein!

Ich hab mich jetzt dafür entschieden, alte Fotos raus zu kramen - denn die Rezepte sind ja immernoch genau so gut!

Heute habe ich Tomaten-Feta-Päckchen für euch dabei! Das muss ich bald mal wieder machen *mhmhmhhhh*

Das Rezept hatte ich mal aus der Slowly Veggi (die lese ich echt gerne), habe es aber noch ein bisschen umgestellt.

Wenn man vegetarisch grillt gibt es ja oft mal so trockene Veggi-Stückchen, aber das muss nicht sein! Mit etwas Fantasie gibt es die tollsten Sachen. Meine Freunde sind auch immer ganz begeistert ;)

Tomaten-Feta-Päckchen

Hilfsmittel

2 Stücke Alufolie (etwas länger als die Breite der Rolle)
ggf. 2 Stücke Backpapier (passend zur Alufolie)

Zutaten

1 Päckchen Feta, in zwei Stücke geschnitten

200g Cocktailtomaten, gewürfelt
10 Oliven, halbiert
16 große Blätter Basilikum, klein geschnitten
1  Frühlingszwiebel, in Ringen
2 El Olivenöl
1 El Crema di Balsamico
1-2 Knoblauchzehen
1/2 Tl italienische Kräuter
Salz
Pfeffer

Normalerweise packt man solchen Sachen ja einfach in Alufolie - doch mittlerweile gibt es viele, die sagen, dass das eher ungesund ist. Wenn ihr dazugehört: Man kann auf die Alufolie einfach ein Stück Backpapier legen! Das ist einfacher zu bekommen als Bananenblätter ;)

Als erstes Mache ich aus den Zutaten ab den Cocktailtomaten eine Art Salat. Dann wird je ein Feta auf je ein Stück Folie (ggf mit Backpapierschutz) gelegt. Darauf wird der Salat halbe halbe verteilt. Nun werden die beiden schmalen Enden nach oben geklappt und nach unten mehrmals umgeschlagen. Dann werden die langen Enden vorsichtig nach oben geklappt, zusammengerafft und eingedreht, damit keine Flüssigkeit entweichen kann.
Diese Päckchen kommen für ca 25 min auf den Grill. Ich lege sie immer als erstes drauf und wenn alles andere fertig ist, sind die auch fertig ;)

Wenn die Päckchen geöffnet werden, gibt es immer ein großes Ahhhh und Ohhhh - weil es so lecker duftet und noch leckerer schmeckt!



Ich bin mittlerweile von der Backpapier-Variante ganz begeistert, weil man dann nicht ausversehen ein Stück Alufolie mitisst... leider saugt es aber etwas von dem leckeren Sud auf...

Gerne könnt ihr eure eigenen Rezepte bei meiner Koch-Blogger-Party verlinken. Wenn ihr keine Grillrezepte habt, gerne auch was anderes, leckeres!

Liebste Grüße,
Rike
von AllerWeltsKüche

P.S. Schaut doch mal bei Gusta oder Dienstagsdinge vorbei, da gibts immer viel Inspiration! Und bei Jakaster gibt es tolle Ideen aus Büchern und Zeitschriften - da schaue ich heute auch mal vorbei!

Samstag, 2. Juli 2016

Von Kräutern und der Würze im Essen

Heute ist endlich mal wieder Zeit für einen Samstagsplausch ;)

Ich war heute auf dem Rosenmarkt in Heilbronn, eine liebe Kollegin hat mich eingeladen. Ich hätte ja nicht gedacht, dass es da so viele verschiedene Sachen gibt. In meiner Vorstellung war dort alles voll mit Rosenverkäufern. Aber nein, es gab jede Menge Stände mit allem möglichen.

Gekauft habe ich mir tatsächlich auch etwas mit Rosen - nämlich getrocknete Rosenblütenblätter und eine getrocknete Salat-Blumen-Mischung.

 
Und noch was mit Blumen: 3 Zwiebeln für Kalla in verschiedenen lila Tönen.

Was mich aber dazu bringt, hier darüber zu posten, das sind zwei besondere Küchkräuter die ich entdeckt habe!

Ich schaue mir ja oft Kräuterstände an, wenn ich auf dem Markt bin oder Blumenläden besuche, weil ich immer hoffe etwas besonderes zu entdecken. Klar, es gibt die berüchtigte Erdbeer-, oder Ananasminze - aber ganz ehrlich, mir fällt dazu nichts ein. Die Blätter sind irgendwie haarig und so richtig lecker schmecken die doch auch nicht.

Dann gibt es natürlich den tollen Zitronen-Thymian. Doch so gut er riecht - im Essen geht der bei mir immer unter. Da greife ich eher zu normalem Thymian und gebe noch einen Spritzer Zitrone dazu ;)

Doch was ich jetzt entdeckt habe, hat mich echt umgehauen:

Wasabi-Rauke und Olivenkraut! 


Ich muss sowas ja immer probieren, bevor ich es kaufe - und eigentlich dachte ich, dass Verkäufer davon nicht so begeistert sind, aber die Verkäuferin auf dem Rosenmarkt hat mich geradezu dazu gedrängt zu kosten! Da sage ich natürlich nicht nein! Und ich habe tatsächlich beide gekauft ;)


Wasabi-Rauke hat ein bisschen was von Rucola - klar, ist ja auch Rauke - doch sie hat eben auch so einen ganz besonderen Touch in Richtung Wasabi! Nicht genau so scharf, wie der vom Japaner, aber doch ganz fein und lecker! Die Blättchen sind sehr fein, was aber auch daran liegen kann, dass die Blättchen frisch sind... ich denke in einem Kräutersalat oder einer Kräuterbutter macht sich das echt gut!



Olivenkraut ist ein eher dratiges Gewächs. Sieht ein bisschen wie eine Mini-Araucarie aus.


Die "Ästchen" schmecken fein nach Olive. Man kann sie in Kräuterbutter, Nudelgerichte und sonst auch für viel herzhaftes nehmen. Ich werde sie demnächst mal verkochen, dann sage ich euch wie der Geschmack raus kommt.


Was für Kräuter dürfen in eurem Gärtchen nicht fehlen? Gibt es ein Kraut, von dem ihr enttäuscht seid?

In diesem Sinne - ein schönes Wochenende!

Eure
Rike
von AllerWeltsKüche

Wenn ihr Grillrezepte habt, würde ich mich freuen wenn ihr sie in meiner Koch-Blogger-Party verlinkt!

Freitag, 1. Juli 2016

Lecker Grillen im Juli!

Donnerstag, 23. Juni 2016

Die Brötchen der Frühe

Ich hab noch ein Frühstücksrezept für euch!

Da ich gerade kein Beerenrezept mehr zur Hand habe, gebe ich euch eins für super leckere Brötchen - die könnte man auch zum Grillen verwenden - so als vorweg Schmankerl auf unseren Grillmonat, der schon bald beginnt...

Ich hab das Rezept für die Brötchen unter "Morgenmuffelbrötchen" entdeckt - doch da ich sie etwas anders zubereite, brauchen sie eeeetwas mehr Vorlauf.
Gemeinsam haben die Rezepte, dass man den Teig ca 8 Stunden vorher macht, Brötchen formt und sie dann in den Kühlschrank stellt - soweit ich weiß können sie aber auch 12 oder gar 14 Stunden im Kühlschrank problemlos aushalten...

Im Orginalrezept werden die Brötchen dann aus dem Kühlschrank geholt und sofort gebacken.
Ich habe aber bessere Ergebnisse erzielt, wenn ich sie noch ne Stunde bei Raumtemperatur stehen lasse, und dann erst backe...

(Wer den Teig "sofort" braucht, sollte das ganze Päckchen Hefe verarbeiten und den Teig ca 1 Stunde in der Wärme gehen lassen, dann Brötchen formen und sie nochmal 30 min gehen lassen...)

Die Brötchen der Frühe

Zutaten

500g Mehl
2g Trockenhefe (ca 1/3 Backung)
250 - 300 ml Wasser
1 Tl Salz
1 Tl Zucker
3 El und etwas mehr Olivenöl

Mehl in einem Haufen in eine Schüssel geben, ein Loch in die Mitte machen, Hefe hineingeben und Zucker dazu. Salz außenrum auf dem Mehl verteilen und leicht unterarbeiten (wenn Salz und Hefe zusammen kommen kann es sein, dass die Hefe kaputt geht). 3 El Öl außenrum geben.

Das Wasser langsam, Schluck für Schluck in die Mitte geben und dabei unter die Hefe mischen, leicht mit dem Mehl verkneten. Immer erst etwas Wasser, unterarbeiten, Wasser, ... bis der Teig noch etwas klebrig ist, doch am Boden noch etwas Mehl übrig ist. Dann das Wasser wegstellen und richtig zu kneten anfangen. Dabei darauf achten, dass ein geschmeidiger, lockerer Teig entsteht, wenn alles Mehl eingearbeitet ist. Wenn er zu trocken ist, wenig Wasser zugeben - wenn er zu feucht ist, wenig Mehl zugeben. Dann noch ca 5 Minuten weiterkneten.

Nun wiege ich meinen Teig, teile diese Menge durch 8, steche diese Menge vom Teig ab und forme 8 Brötchen, die ich in eine mit Backpapier ausgelegte, runde Backform lege. Ein Brötchen in die Mitte, die anderen außenrum. Ich habe eine sehr flache Backform und die Brötchen gehen noch auf - das heißt, dass ich sie sehr flach drücke, ca 2cm hohe Fladen.

Dann mit Ölivenöl leicht bestreichen, Frischhaltefolie drauf und (am besten über Nacht) in den Kühlschrank.

Gleich nach dem Aufstehen aus dem Kühlschrank holen, eine Stunde stehen lassen und dann die Folie entfernen.

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen, dabei eine Tasse mit Wasser mit in den Ofen stellen (für die Luftfeuchtigkeit). Ca 15 min backen, je nach dem wie dunkel ihr die Brötchen wollt.


Wusstet ihr, dass Tomaten botanisch gesehen zu den Beeren gehören? Und dass sich das Wort Tomate vom aztekischen Wort für diese Frucht ableitet? Sie haben sie wohl "xitomatl" genannt.



Ich würde mich freuen, wenn ihr noch einige Rezepte in meine Koch-Blogger-Party einfügt. Und denkt dran - ab Juli heißt es: "Grillrezepte!"

Alles Liebe,
Eure Rike
von AllerWeltsKüche

Verlinkt bei Gusta, RUMS, Meertje und meiner eigenen Koch-Blogger-Party!