Donnerstag, 23. Juni 2016

Die Brötchen der Frühe

Ich hab noch ein Frühstücksrezept für euch!

Da ich gerade kein Beerenrezept mehr zur Hand habe, gebe ich euch eins für super leckere Brötchen - die könnte man auch zum Grillen verwenden - so als vorweg Schmankerl auf unseren Grillmonat, der schon bald beginnt...

Ich hab das Rezept für die Brötchen unter "Morgenmuffelbrötchen" entdeckt - doch da ich sie etwas anders zubereite, brauchen sie eeeetwas mehr Vorlauf.
Gemeinsam haben die Rezepte, dass man den Teig ca 8 Stunden vorher macht, Brötchen formt und sie dann in den Kühlschrank stellt - soweit ich weiß können sie aber auch 12 oder gar 14 Stunden im Kühlschrank problemlos aushalten...

Im Orginalrezept werden die Brötchen dann aus dem Kühlschrank geholt und sofort gebacken.
Ich habe aber bessere Ergebnisse erzielt, wenn ich sie noch ne Stunde bei Raumtemperatur stehen lasse, und dann erst backe...

(Wer den Teig "sofort" braucht, sollte das ganze Päckchen Hefe verarbeiten und den Teig ca 1 Stunde in der Wärme gehen lassen, dann Brötchen formen und sie nochmal 30 min gehen lassen...)

Die Brötchen der Frühe

Zutaten

500g Mehl
2g Trockenhefe (ca 1/3 Backung)
250 - 300 ml Wasser
1 Tl Salz
1 Tl Zucker
3 El und etwas mehr Olivenöl

Mehl in einem Haufen in eine Schüssel geben, ein Loch in die Mitte machen, Hefe hineingeben und Zucker dazu. Salz außenrum auf dem Mehl verteilen und leicht unterarbeiten (wenn Salz und Hefe zusammen kommen kann es sein, dass die Hefe kaputt geht). 3 El Öl außenrum geben.

Das Wasser langsam, Schluck für Schluck in die Mitte geben und dabei unter die Hefe mischen, leicht mit dem Mehl verkneten. Immer erst etwas Wasser, unterarbeiten, Wasser, ... bis der Teig noch etwas klebrig ist, doch am Boden noch etwas Mehl übrig ist. Dann das Wasser wegstellen und richtig zu kneten anfangen. Dabei darauf achten, dass ein geschmeidiger, lockerer Teig entsteht, wenn alles Mehl eingearbeitet ist. Wenn er zu trocken ist, wenig Wasser zugeben - wenn er zu feucht ist, wenig Mehl zugeben. Dann noch ca 5 Minuten weiterkneten.

Nun wiege ich meinen Teig, teile diese Menge durch 8, steche diese Menge vom Teig ab und forme 8 Brötchen, die ich in eine mit Backpapier ausgelegte, runde Backform lege. Ein Brötchen in die Mitte, die anderen außenrum. Ich habe eine sehr flache Backform und die Brötchen gehen noch auf - das heißt, dass ich sie sehr flach drücke, ca 2cm hohe Fladen.

Dann mit Ölivenöl leicht bestreichen, Frischhaltefolie drauf und (am besten über Nacht) in den Kühlschrank.

Gleich nach dem Aufstehen aus dem Kühlschrank holen, eine Stunde stehen lassen und dann die Folie entfernen.

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen, dabei eine Tasse mit Wasser mit in den Ofen stellen (für die Luftfeuchtigkeit). Ca 15 min backen, je nach dem wie dunkel ihr die Brötchen wollt.


Wusstet ihr, dass Tomaten botanisch gesehen zu den Beeren gehören? Und dass sich das Wort Tomate vom aztekischen Wort für diese Frucht ableitet? Sie haben sie wohl "xitomatl" genannt.



Ich würde mich freuen, wenn ihr noch einige Rezepte in meine Koch-Blogger-Party einfügt. Und denkt dran - ab Juli heißt es: "Grillrezepte!"

Alles Liebe,
Eure Rike
von AllerWeltsKüche

Verlinkt bei Gusta, RUMS, Meertje und meiner eigenen Koch-Blogger-Party!

Freitag, 17. Juni 2016

Erdbeer-Mango-Salat

Hui,

diesen Monat haben wir schon 3 tolle Beerenrezepte gesammelt - vielen Dank an meine beiden treuen Blogger Martina und Lorkyn.

Hier kommt Nummer 4 mit Erdbeeren:

Neulich hat mir nämlich mein Nachbar Mangos mitgebracht - eine ganze Kiste voll. Ein guter Grund beim Freutag mitzumachen. 



Ich liebe ja Mangos über alles - besonders die saftigen, die trotzdem noch eine leicht säuerliche Note haben. Darum sind zu lange gereifte Mangos nichts für mich. Da musste ich mich mit der Verarbeitung beeilen ;)



Ich glaube ja, dass mein Nachbar mich mit den Mangos beerte, weil ich ihm neulich einen Blumenstrauß vorbei gebracht habe. Ehrlich gesagt würde ich viel mehr Blumensträuße verschenken, wenn ich dafür immer Obst geschenkt bekommen würde *gg*


Und hier was leckeres für zwischendruch:

Erdbeer-Mango-Salat mit Holunderblütensirup



Zutaten

1 Mango in Stücken
500g Erdbeeren in Stücken

2 El Holunderblütensirup
1 El Zitrone

Zubereitung

Alles zusammenrühren, anrichten, fertig!


Eine Variante davon ist:

Erdbeer-Mango-Salat mit Blaubeersirup




Zutaten

1 Mango in Stücken
500g Erdbeeren in Stücken
50g Nussschoki in Stücken

2 El Blaubeersirup
1 El Zitrone

Zubereitung

Ihr wisst schon... ;)


Den Blaubeersirup habe ich übrigens vom blau-gelben Schweden und ich muss sagen, dass er, genau wie der Holunderblütensirup, richtig gut ist. Klar, der ist nich Öko oder so - aber geschmacklich machen die echt was her!

Abgesehen davon bin ich dieses Jahr noch garnicht zum Holunderblütensirup-Ansetzen gekommen... ich nehme es mir immer vor, aber dann regnet es und regenet und regnet... ich fürchte, bis die Sonne wieder scheint ist nichts mehr von den Blüten übrig :(

Wie steht es bei euch? Habt ihr dieses Jahr schon Sirup oder Marmelade gekocht?

Verlinken könnt ihr eure eigenen Rezepte noch bis zum 30. Juni auf meinem Blog - muss auch kein aktueller Post sein, aber wir freuen uns sehr über Beeren- und andere jahreszeitliche Rezepte. (Als Titel bitte den Rezeptnamen angeben.)

Ab dem 1. Juli könnt ihr dann Grillrezepte bei mir posten - ich freu mich schon! Hoffentlich scheint dann auch endlich die Sonne, sonst muss ich im Regen grillen *gg*

Liebe Grüße,
Rike
von AllerWeltsKüche

Verlinkt bei Gusta, dem Freutag und bei mir ;)

Mittwoch, 1. Juni 2016

AllerWeltsKüche - Beerenmonat

Haferbrei - zum Mitnehmen bitte!

Heute gibts was feines zum Frühstück!

Wie ihr es nennen wollt, müsst ihr mal schauen. Bekannt ist es unter Oatmeal, Porridge, Haferbrei oder "das schleimige Zeug das ich nicht mag".

Doch heutzutage haben sich die "Hippster" was interessantes dafür ausgedacht, was den Geschmack aufwertet und dafür sorgt, dass es, wenn es fertig ist, so aussieht:


Als Rezept habe ich aber die Variante dabei, die wir letzte Woche zum Frühstück auf der Arbeit dabei hatten:


Wenn man möchte kann man sich da noch frisch Früchte drauf schnippeln - dann muss man aber von Anfang an etwas weniger Füllhöhe ansetzen. Fürs Wochenende kann man sich dann die super-leckere Variante machen - für eine Portion  ist das Rezept von Soda ideal.

Haferbrei - zum Mitnehmen bitte!

Zutaten Brei:

1 l Wasser
500 ml Milch
300 g "Feinblatt" Haferflocken
3 El Chiasamen
1 El Zucker
0,5 Tl Salz

300g Himbeeren (ich nehme bisher immernoch gefrorene, dann hat es gleich "Esstemperatur")

Zutaten Topping:

6 El gepuffter Amaranth
100g Nusssschoki, gehackt

 

Zubereitung

Wasser und Milch aufkochen, Haferflocken, Chiasamen, Zucker und Salz einrühren. Solange weiterrühren bis es wieder kocht und dann auf kleiner Flamme solange weiter rühren bis ein Brei entstanden ist. Dauert 5-10min. Denkt daran, dass der Brei beim Abkühlen noch weiter eindickt, muss also nicht so super fest sein. Aussschalten und von der Platte nehmen.
Dann die Himbeeren einrühren. Wenn es frische sind, nur kurz unterheben. Gefrorene solange einrühren bis sie aufgetaut sind.

Auf ca 8 Marmeladegläser verteilen. Abkühlen lassen (wichtig, sonst matscht das Topping). Mit Topping versehen, zuschrauben und in den Kühlschrank stellen. Ca 1 Woche haltbar.


Ich hab diese Version letztens zum Frühstück gemacht:



Da waren eben noch Erdbeeren und Erdnüsse mit drauf und wir haben die halbe Portion aus dem Rezept gemacht.

Zum Aufwerten haben wir noch Kakao-Halbmonde und gepufftes Quinoa  besorgt. Nächstes mal besorge ich noch Obst zum frisch in der Pause drauf schneiden.

Was frühstückt ihr so - am Wochenende oder unter der Woche? Pancakes gab es ja schon als Rezept von lebensWEISE...

Wenn ihr noch ein leckeres Rezept habt, besonders interessante Beerenrezepte, dann verlinkt euch gerne in meiner Rezepte-Linkparty.

Alles Liebe,
Eure Rike